Wer in Österreich einen Mobilfunkvertrag abschließen will, der hat die Qual der Wahl. Neben vielen verschiedenen Anbietern gibt es außerdem äußerst attraktive Angebote, die vor allem im Ausland für Neid sorgen. T-Mobile Austria ist dahingehend ein wichtiger Vertreter in Österreich. Bei diesem Unternehmen handelt es sich um eine Tochterfirma der T-Mobile International AG & Co. KG. Das Unternehmen existiert im Prinzip seit 1996, jedoch damals noch unter dem Namen max.mobil. Die Übernahme fand bereits im Jahre 2000 statt. Die Umbenennung in T-Mobile Austria ließ jedoch bis zum 18. April 2002 auf sich warten.

Die Leistungen von T-Mobile Austria

Das Unternehmen, welches der zweitgrößte Mobilfunkanbieter in Österreich ist, fungiert in vielen Bereichen. GSM, EDGE, UMTS, HSDPA, LTE und WLAN sind die Hauptprodukte von T-Mobile. Für die Kunden gibt es vertragliche, aber auch Prepaid Lösungen. Die Abdeckung, zumindest was GSM Dienste betrifft, liegt bei ca. 98,5 Prozent. Das Unternehmen ist jedoch stets daran orientiert, die aktuellen Voraussetzungen zu verbessern. Beispielsweise wird der Ausbau der HSDPA+ Technologie weiter vorangetrieben. Die Anbindung an das Glasfasernetz soll ebenfalls forciert werden. So waren beispielsweise schon Ende 2012 sämtliche Sender in Wien an dieses Breitbandinternet angebunden. Auch das GSM-Netz soll weiter verbessert werden. T-Mobile verspricht sich dadurch eine höhere Netzstabilität und eine bessere Sprachqualität.

Immer einen Schritt voraus

T-Mobile besticht vor allem dadurch, dass Trends gesetzt werden. Oftmals bleibt den anderen Mobilfunkanbietern nur das Reagieren. So wurde beispielsweise das erste Blackberry in Österreich durch T-Mobile vertrieben. Für Business-Kunden war dieses Smartphone lange Zeit das Höchste der Gefühle, was T-Mobile gewiss auch einen Business-Ruf eingebracht hat. Des Weiteren war es auch dieses Unternehmen, das das erste iPhone in der Alpenrepublik vertrieben hat, nämlich bereits 2008. Im Jahre darauf war es auch wiederum T-Mobile, das das erste Android-Gerät auf den Markt brachte. Auch das erste LTE-Netz geht auf das Unternehmen zurück. Am 19. Oktober 2010 wurde dieses Netz in Innsbruck in Betrieb genommen.

Übernahme von tele.ring als weiterer Schritt der Erfolgsgeschichte

Das Jahr 2005 war für das Unternehmen T-Mobile ein sehr wichtiges. So wurde der Konkurrent tele.ring übernommen. Dieses Vorhaben war jedoch von einigen Begleiterscheinungen geprägt, ähnlich wie bei der Übernahme von Orange durch 3 im Jahre 2013. T-Mobile bezahlte 1,3 Milliarden Euro, musste jedoch einige Auflagen des Kartellamtes hinnehmen. Dies ist dadurch begründet, dass keine Monopolstellung ermöglicht werden sollte. In der Folge musste einige Sendestationen an die Konkurrenten 3 und Orange verkauft werden. Das Gleiche traf auf UMTS-Frequenzen zu. Im Gegensatz zur Übernahme von max.mobil wurde tele.ring jedoch beibehalten und wird als eine Art Diskontmarke weitergeführt.

Der Marktanteil

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei T-Mobile Austria um den zweitgrößten Mobilfunkbetreiber Österreichs hinter A1. Der Marktanteil unterlag in den letzten Jahren starken Schwankungen. max.mobil feiert zu den höchsten Zeiten einen Anteil von knapp 36 Prozent. Bis 2005 fiel dieser, unter anderem durch Konkurrenten wie tele.ring oder 3, auf 24 Prozent. Durch die Übernahme von tele.ring konnte der Marktanteil 2006 auf über 35 Prozent angehoben werden. Danach folgte wieder eine Abnahme bis auf 30 Prozent im Jahr 2010. Die folgenden zwei Jahre konnten jedoch wiederum mit einem Plus abgeschlossen werden, sodass der aktuelle Markanteil bei 31,2 Prozent liegt.

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